Freiheit für Palästina!

Wir rufen dazu auf, sich am 5. Juli 2017 der Kundgebung „Freiheit für Palästina!“ anzuschliessen. Der Protest beginnt um 18:30 Uhr gegenüber des Volkshaus Zürich.
In dem Zusammenhang dokumentieren wir hier eine Erklärung, welche von mehreren Organisationen und Gruppen getragen wird:

Zur Erklärung als Pdf

 

Nicht Schweigen angesichts von Kriegsverbrechen, Besatzung und Apartheid

Freiheit für Palästina!

Für eine Veranstaltungsreihe hat eine vorgeblich linke „Initiative gegen Antisemitismus Zürich“ zwei antideutsche Leitfiguren der BRD eingeladen. Bereits am 11. Mai 2017 sprach Jutta Ditfurth im Zürcher Volkshaus. Am 5. Juli wird das Wort dem Publizisten Alex Feuerherdt erteilt. Beiden Rednern ist gemein, dass sie den Vorwurf des Antisemitismus gegen Friedensbewegte und linke Antiimperialisten erheben, die sich solidarisch mit dem von Israel geknechteten Volk in den besetzten palästinensischen Gebieten zeigen. Wir lassen uns davon nicht irritieren und fordern: Freiheit für Palästina!

Antideutsche sind keine Linken

Die Politik der Antideutschen richtet sich scheinbar gegen Antisemitismus. Tatsächlich tun sie aber nichts anderes, als die israelische Regierungspolitik zu befürworten und für tolerabel zu erklären. Dabei setzen sie Judentum, Israel und Zionismus einander gleich, als wäre das alles dasselbe. Auch linke Kritik an der israelischen Kriegs- und Besatzungspolitik lässt sich mit einer solch ideologisch-manipulativen Verkehrung als antisemitisch brandmarken. Politisches Kapital schlagen daraus längst auch Neue Rechte und Rechtskonservative, welche mit der antideutschen Transformation der Antisemitismuskritik konform gehen. Zu einem rechten Schulterschluss zwischen Jutta Ditfurth und der CDU kam es zum Beispiel Anfang Juni, als diese gemeinsam in Frankfurt am Main versucht hatten, eine Konferenz zu 50 Jahren Besatzung Palästinas zu verhindern.

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Kapitalismus beenden! Auf die Strasse gegen die Ausbeutung von Mensch und Tier

Die Tierrechtsgruppe Zürich ruft dazu auf, am 1. Juli 2017 in Bern auf die Strasse zu gehen und die Demo „Speziesismus beenden!“ zu unterstützen. Wir teilen dieses Forderung der Organisatoren, wollen der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung aber auch aufzeigen, welche Entwicklungen hinter dieser Demo stecken und welche theoretischen Überlegungen diesem Anliegen zugrunde liegen. Mit dem von uns verfassten Flugblatt wollen wir die Protestaktion daher nicht nur solidarisch und kämpferisch, sondern auch kritisch begleiten.

Flugblatt als Pdf

Demo Antispeziesismus Antispe Speziesismus Bern 2017 Tierrechtsgruppe Tier im Fokus

In den letzten drei Jahren rief die Tierrechtsorganisation Tier im Fokus (tif) im Sommer jeweils dazu auf, in Bern „für die Schliessung aller Schlachthäuser“ auf die Strasse zu gehen. Mit dieser Parole wurde eine unmissverständlich konkrete Forderung formuliert. Anstatt aber Kontinuität und politische Beharrlichkeit zu zeigen, schlägt tif dieses Jahr bedauerlicherweise einen anderen Weg ein.

Für den 1. Juli 2017 ruft tif nun „zu einem grossen, lauten und bunten Strassenprotest für das Ende des Speziesismus“ auf. Es geht tif nicht mehr in erster Linie darum, die Schlachthäuser zu schliessen und der Fleischindustrie das Handwerk zu legen, sondern tif will nun jeden einzelnen davon überzeugen, das speziesistische Denken abzulegen: „Wer den Speziesismus ablehnt, lebt vegan“, so das zentrale Anliegen im Aufruf zur diesjährigen Demo.
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Kampf der Fleischindustrie! Auf die Strasse am 17. Juni!

Mit der Parole „Schlachthäuser gehören abgeschafft!“ rufen für den 17. Juni 2017 mehrere Tierrechtsorganisationen zu einer Demo in Zürich auf. Die Tierrechtsgruppe Zürich begrüsst und unterstützt diese Protestaktion gegen die Fleischindustrie und ruft dazu auf, sich an der Demo zu beteiligen!

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung der Organisatoren.

Schlachthof Schlachthaus Demo Zürich Juni 2017 Tierrechtsgruppe nachtwache

Schulter an Schulter – Das war der 1. Mai 2017

Neben der Teilnahme im revolutionären Block an der 1. Mai-Demonstration hat die Tierrechtsgruppe Zürich auch im Jahr 2017 wieder ein umfassendes Programm rund um den internationalen Arbeiterkampftag auf die Beine gestellt. Es freut uns, dass unsere Inhalte viel beachtet und konstruktiv diskutiert wurden: Die Marxistisch-Leninistische Gruppe Schweiz lud uns am 29. April ein, auf dem 1. Mai-Fest einen Input zum Thema „Tierbefreiung und Sozialismus“ zu halten. Unsere Erklärung zu einer antideutschen Veranstaltungsreihe wurde unter dem Titel „Rechte Hetze in linkem Gewand“ in der sozialistischen Zeitung Vorwärts abgedruckt (Ausgabe 15/16, vom 12. Mai 2017). Zudem wurden wir vom Revolutionären Aufbau ins Radio Lora eingeladen, um in der Roten Welle rückblickend nochmals eingehend über den von uns organisierten Vortrag „Rebellion als Massenbetrug – Warum der Mainstream der linken Pop- und Subkultur völlig konformistisch ist“ zu sprechen. Den Vortrag gibt es nun auch zum Nachhören auf dem YouTube-Kanal der Tierrechtsgruppe Zürich. Zudem zeigen wir hier nun noch ein paar fotografische Eindrücke rund um den 1. Mai 2017 und bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Genossinnen und Genossen sowie Freundinnen und Freunden, die uns im Kampf für eine sozialistische Gesellschaft ohne Schlachthäuser zur Seite stehen und tatkräftig unterstützen!

 

Filmscreening als politisches Statement – Warum die Tierrechtsgruppe Zürich den Film »Losgelöst von allen Wurzeln…« zeigt

Losgelöst von allen Wurzeln Film Melodie und Rhythmus Tierrechtsgruppe Zürich

Der Film »Losgelöst von allen Wurzeln …« dokumentiert eine Begegnung zwischen dem Schauspieler und Gewerkschafter Rolf Becker, der Musikerin Esther Bejarano und dem Historiker und Kunsttheoretiker Moshe Zuckermann. Bejarano hatte im Mädchenorchester des KZ Auschwitz gespielt und mit 21 Jahren den Todesmarsch von Ravensbrück überlebt. Nach dem Krieg war sie nach Israel gegangen und erst 1960 nach Deutschland zurückgekehrt. Im selben Jahr zog Zuckermann mit seinen Eltern, polnischen Holocaust-Überlebenden, von Israel nach Frankfurt am Main. Die beiden langjährigen Freunde von Rolf Becker trafen auf Einladung von Melodie&Rhythmus, dem Magazin für Gegenkultur, im Oktober 2016 das erste Mal aufeinander. Im Zentrum ihrer Begegnung steht die Auseinandersetzung über ihre Erfahrungen als Juden im Land der Täter und ihr kritisches Verhältnis zum zionistischen Staat Israel – einem Land, das sich in Form von Militarismus und einer Politik der Gewalt sukzessive faschisiere und gegenüber den Palästinensern zum Apartheidstaat entwickle, so Zuckermann.

Vegane Vokü: 19:00 Uhr
Film: 20:00 Uhr
Ort: Infoladen Kasama, Militärstrasse 87a, Zürich

Trailer zum Film

 

Filmscreening als politisches Statement – Warum die Tierrechtsgruppe Zürich den Film »Losgelöst von allen Wurzeln …« zeigt

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Innerhalb linker Bewegungen formieren sich seit Ende der 80er Jahre Anhänger der israelischen Besatzungspolitik und Nato-Versteher, welche versuchen, Kritiker von Krieg, Imperialismus und Kapitalismus mundtot zu machen. Diese neokonservativen Demagogen treten ausgehend von der BRD unter Labeln wie „antideutsch“ oder „antinational“ in Erscheinung und gewinnen auch in der Schweiz Unterstützer und Strahlkraft. Vor dem Hintergrund, dass im Volkshaus Zürich eine antideutsche Veranstaltungsreihe in zwei Teilen angekündigt ist, wollen wir mit dem Vorführen des Films »Losgelöst von allen Wurzeln…« einen kulturellen Gegenpol zu dieser rechten Hetze im linken Gewand setzen.

Antideutsche Ikonen besuchen Zürich
Das Filmscreening der Tierrechtsgruppe Zürich findet sechs Tage vor einem Vortrag der deutschen Publizistin Jutta Ditfurth statt, die von einer dubiosen Initiative gegen Antisemitismus Zürich ins Volkshaus eingeladen und in der Programmzeitung des 1. Mai-Komitees unkommentiert beworben wird. Ditfurth steht für prozionistische Positionen und ist dafür bekannt, linke antiimperialistische und antimilitaristische Bewegungen zu diffamieren und politisch anzugreifen. Wer die israelische Regierungspolitik kritisiert oder Solidarität mit palästinensischen Belangen bekundet, läuft Gefahr, von Jutta Ditfurth mit Antisemitismusvorwürfen überzogen zu werden – so erging es auch der Gruppe F.O.R. Palestine, der auch Dror Dayan, der Filmemacher von »Losgelöst von allen Wurzeln …«, angehört.

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Heraus zum 1. Mai!

1. Mai Zürich Tiere Tierbfereiung Tierrechte

Politwochenende zum 1. Mai 2017

Am 22. und 23. April veranstaltet das Revolutionäre Bündnis Zürich wieder ein Wochenende mit politischen Vorträgen, Infozelten, Essen, Siebdruck und Barbetrieb auf dem Kanzleiareal in Zürich. Die Tierrechtsgruppe Zürich wird, wie die Jahre zuvor, mit einem eigenen Infozelt vor Ort sein. Dieses Jahr legen wir den Schwerpunkt auf die Schweizer Fleischindustrie. Zudem organisieren wir einen Vortrag mit Melodie & Rhythmus-Autor John Lütten zum Thema “Rebellion als Massenbetrug”.


Der gegenwärtige Kapitalismus setzt nicht nur auf Repression und Unterdrückung, sondern verkleidet Herrschaft mit repressiver Toleranz: Er greift Wünsche nach Emanzipation, Autonomie und Pluralität auf, um sie zu vereinnahmen und sich so zu modernisieren. Nicht alles, was »subversiv« und »kritisch« daherkommt, ist es also auch. So auch der aktuelle Mainstream linker Pop- und Subkultur-Bands: Diverse »Zeckenrapper«, Punkrock- und Electro-Bands, die von Labels wie Springstoff oder Audiolith vertrieben werden, geben sich nonkonform und rebellisch, sind aber eigentlich völlig angepasst und kreuzbrav. Ihre Forderungen nach Diversität sind linksliberaler Common Sense, ihr Antifaschismus ist staatstragend, und ihr vermeintlicher Hedonismus nur neoliberaler Eskapismus. Das sagt einiges über den Zustand der Linken aus – und macht es modernen Rechten umso leichter, sich als Opposition zu verkaufen.

 

Massaker von Odessa: Kein Vergeben, kein Vergessen!

Gestern, am 10. April 2017, wurden weltweit in diversen Städten Solidaritätskundgebungen für die Ermordeten des Massakers in der ost-ukrainischen Stadt Odessa gehalten. Das Datum ist von historischer Bedeutung: An diesem Tag wurde vor 74 Jahren die Stadt von der faschistischen Besatzung der deutschen Wehrmacht befreit.

Ukraine Soli Odessa Zürich Tierrechtsgruppe

Das Massaker von Odessa ereignete sich am 2. Mai 2014. Damals wurden mindestens 46 Menschen – vorwiegend junge Aktivisten – von einem nationalistischen und faschistischen Mob hauptsächlich des Rechten Sektors im Gewerkschaftshaus eingekesselt und ermordet. Die Angreifer steckten das Gebäude in Brand und prügelten vor dem Haus diejenigen zu Tode, die aus den Flammen flüchten wollten.

Die Hinterbliebenen fordern seither eine gründliche Untersuchung des Massakers, was von der Regierung in Kiew tatkräftig blockiert wird. Das Regime Poroschenko nimmt die Faschisten in Schutz und steckt stattdessen Regierungskritiker, die sich auf die Seite der Opfer von Odessa stellen, ins Gefängnis.

Die Tierrechtsgruppe Zürich gedenkt der Opfer von Odessa und solidarisiert sich mit dem antifaschistischen Kampf in der Ukraine. Wir fordern die Aufklärung des Massakers, die sofortige Freilassung der inhaftierten Aktivisten und ein Ende der Repression gegen die antifaschistische Bewegung in der Ukraine.

Solidarität mit den Menschen in Odessa!

NATO und EU raus aus der Ukraine!

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Mehr Infos zum antifaschistischen Widerstand in der Ukraine

Schluss mit dem Profit auf Kosten von Mensch, Tier und Natur! Heraus zum 1. Mai!

1. Mai Zürich Tierbefreiung Klassenkampf Tierrechtsgrupppe Bündnis Marxismus

Die Fleischindustrie verkörpert exemplarisch den umfassenden Bereicherungstrieb, der in der kapitalistischen Produktionsweise herrscht. Krankmachender Leistungsdruck und miese Löhne, Tiermord am Fliessband und schonungsloser Raubbau an der Erde bilden die Grundlagen des tagtäglichen Geschäfts. Damit aus dem Kapital der Fleischunternehmer mehr Kapital wird, werden systematisch Lohnarbeiter ausgebeutet und Tiere zu Waren gemacht.
Wir haben die Fleischindustrie satt und genug von der kapitalistischen Barbarei! Gehen wir am 1. Mai gemeinsam auf die Strasse und kämpfen wir für eine ökologische und sozialistische Gesellschaft ohne Schlachthäuser.

Das Kapital geht über Leichenberge

Die Misere spricht Bände: In der Schweizer Fleischindustrie werden jedes Jahr über 69 Millionen Tiere ermordet. In modernen Schlachtfabriken sind das mehrere Hundert pro Stunde. Darunter hauptsächlich Hühner, Rinder, Kälber und Schweine; empfindungsfähige Individuen, die für den Profit der Fleischbosse mit ihrem Leben bezahlen. Die Konzernherren bei Bell, Micarna und Co freuen sich derweil über steigende Umsatzzahlen. Bell allein knackte letztes Jahr die 3 Milliarden-Grenze. Eine kleine Minderheit von Kapitalisten macht fette Geschäfte mit dem Tod von Millionen von Tieren.

Der gegenwärtige Biofleisch-Boom spielt diesem nackten und brutalen Kapitalismus direkt in die Hände. Entgegen des romantisierten Werbeidylls von glücklichen Tieren aus artgerechter Haltung, wird die Situation der Tiere durch Tierschutzlabels kaum verbessert. Auch bei Biofleisch herrscht das Prinzip „Profit vor Leben“. Denn auch im Biosegment werden Tiere als blosse Fleischmaschinen für die Verwertung zugerichtet, um in den tödlichen Korridoren der Schlachthöfe zu verenden. Der klassische Tierschutz bietet der Fleischindustrie dabei nicht die Stirn, sondern die nötige ideologische Schützenhilfe um die Opferung von Tieren auf dem Profitaltar zu legitimieren.

Fette Gewinne auf dem Rücken der Lohnarbeiter

Während das Kapital fette Gewinne einstreicht, gibt es in den unteren Etagen der Fleischfabriken wenig zu lachen. Um die Profite zu maximieren, muss die Ausbeutung der Arbeiter gesteigert werden. Konkret manifestiert sich dieser Klassenkampf von oben etwa in der Intensivierung der Arbeitsprozesse, der Zunahme von Temporärarbeit und dem Sparen bei Löhnen und Sozialleistungen. Erst letztes Jahr wurde aufgedeckt, dass mehrere Angestellte des Migros-Schlachtbetriebes Micarna durch ihre Arbeit physisch und psychisch erkrankten, worauf sie durch die Geschäftsleitung aus dem Betrieb entlassen wurden. Die miesen Arbeitsbedingungen wirken sich auch auf die Tiere aus. Die Bosse lassen die Fliessbänder immer schneller laufen und erhöhen die erwarteten Stückzahlen. Die Zunahme der Arbeitsintensität führt dazu, dass die Schlachthofarbeiter unter enormem Zeitdruck stehen und dementsprechend noch schlechter mit den Tieren umgehen müssen.
Es zeigt sich: Da die Fleischbosse im Besitz der Produktionsmittel sind, diktieren sie die Produktion. Sie bestimmen über die Situation der Lohnabhängigen und der Tiere, und unterwerfen sie somit ihrem Hunger nach Profit.

Naturzerstörung nach dem Motto: nach uns die Sintflut

Neben millionenfachem Tiermord und systematischer Ausbeutung geht die Fleischproduktion einher mit einer massiven Zerstörung der Umwelt. Riesige Landstriche, u.a. grosse Teile des Regenwalds, werden für die Produktion von Tierfutter gerodet und zugerichtet. Zudem verschmutzt die Fleischindustrie Böden und Gewässer in ihrer Umgebung. Ein Grossteil des weltweiten CO2-Austosses gehen auf ihr Konto, womit sie in hohem Masse zum Klimawandel beiträgt. Durch das Streben nach schnellen Profiten gefährdet die Fleischproduktion somit längerfristig unsere natürlichen Lebensgrundlagen.

Fleischindustrie enteignen! Für eine Gesellschaft ohne Schlachthäuser!

Die schreiende Ungerechtigkeit und Unvernunft der Fleischproduktion zeigt klar: Schlachthäuser gehören abgeschafft! Dieses Ziel kann nur im Klassenkampf gegen den Kapitalismus und seine Profiteure erkämpft werden. Solange die Produktionsmittel in den Händen der Kapitalisten sind und bloss ihrem privaten Profit dienen, solange wird die Produktion auch durch die Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur gekennzeichnet sein.

Wir fordern deshalb: Enteignung und Vergesellschaftung der Fleischindustrie! Nur wenn die Produktionsmittel in den Händen der Produzenten selbst sind, können wir die Produktion gesellschaftlich planen und den Umbau in eine ökologisch-nachhaltige, vegane Lebensmittelproduktion vorantreiben.

Die Profiteure des Elends der Lohnabhängigen und der Tiere werden nicht freiwillig auf ihre Position im gesellschaftlichen Gefüge verzichten. Es ist deshalb an uns, die Klassenkämpfe von unten zusammenzuführen und zu einer starken antikapitalistischen Bewegung zu verbinden. Der 1. Mai als internationaler Kampftag der Lohnabhängigen steht wie kein anderer Tag für den Kampf um eine sozialistische Gesellschaft, gegen Krieg, Imperialismus und Ausbeutung. Deshalb fordern wir alle Tierbefreierinnen und Tierbefreier auf, sich dem revolutionären Block in Zürich anzuschliessen. Lasst uns gemeinsam dem Schlachten ein Ende setzen!

Fleischindustrie enteignen – Kapitalismus abschaffen!
Für eine Welt ohne Schlachthäuser und Schlachtfelder!
Heraus zum 1. Mai!

Tierrechtsgruppe Zürich

1. Mai | 9:30 Uhr | Revolutionärer Block | Helvetiaplatz Zürich

Thesenpapier: Jetzt auch als Hörbuch erhältlich!

Der linke Polit-Rapper Albino hat sich ins Studio gesetzt und das Thesenpapier „Marxismus und Tierbefreiung“ als Hörbuch eingelesen. Zu finden ist das Ganze nun auf dem YouTube-Kanal der Tierrechtsgruppe Zürich. Wer das Hörbuch als mp3-Format herunterladen möchte, kann das zum Beispiel über diese Seite hier tun. Dort einfach den Link des YouTube Videos einfügen, Video in mp3 umwandeln und fertige Datei downloaden.

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