Das Auge des Gesetzes sitzt im Gesicht der herrschenden Klasse. Ernst Bloch
Am 28. und 29. September 2011 fand der erste Akt des Prozesses gegen Andi vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona statt. Der Angeklagten Andi, eine Genossin des Revolutionären Aufbau Schweiz und der Kommission für eine Rote Hilfe International, wurde die Beteiligung an verschiedenen militanten Aktionen gegen Staat und Kapital vorgeworfen. Aus Mangel an wirklichen Beweisen betrieb die Staatanwaltschaft enormen Aufwand und griff zur Konstruktion einer absurden Indizienkette auf über Jahre gesammeltes Material von etlichen Abhörungen und Observationen zurück. Letzten Mittwoch, dem 8. November wurde der unterbrochene Prozess weitergeführt und das Urteil gegen Andi eröffnet. Die Richter der Klassenjustiz verurteilten sie für zwei Raketenangriffe zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 17 Monaten. Die Urteilsverkündung wurde durch Aktionen und Proteste einer breit getragenen Solidaritätsbewegung begleitet. Mehr lesen…






