Krisenproteste in Frankfurt

Quelle: http://www.tierbefreiung-hamburg.org/frankfurt

Tierbefreiungs-Aktionsbündnis zu den Krisenprotesten in Frankfurt

Aufruf an Tierbefreiungsgruppen zur Beteiligung an den antikapitalistischen Mai-Aktionstagen in Frankfurt vom 16. bis 19. Mai

Krisenproteste in Frankfurt

Für den 16. bis 19. Mai ruft ein breites Bündnis aus antirassistischen, migrantischen und antifaschistischen Initiativen, Gewerkschaft_innen und linken Partein, Gruppen der Umwelt-, Friedens- und globalisierungskritischen Bewegung, Organisationen von Studierenden und der radikalen Linken sowie Aktivist_innen der verschiedensten lokalen Kämpfe, der Occupy-Bewegung und der Erwerbsloseninitiativen zu entschiedenen Protesten gegen die hegemoniale Krisenpolitik auf. Im Aufruf zu den Protesten heißt es: „Wir werden am 17. Mai die Anlagen und zentrale Plätze der Stadt besetzen und uns Raum für Diskussion und inhaltlichen Austausch schaffen. Wir werden am 18. Mai den Geschäftsbetrieb der Banken in Frankfurt blockieren, um unsere Wut über die Troika-Politik konkret werden zu lassen. Wir werden uns dann am 19. Mai zu einer großen Demonstration versammeln und die Breite der Proteste sichtbar machen. Aus vielen Ländern und Regionen der Welt werden Menschen nach Frankfurt reisen und sich an den Tagen des Protests beteiligen.“

Bündnisseite „Blockupy Frankfurt!“

 

Aufruf an Tierbefreiungsgruppen zur Beteiligung an den Aktionstagen

Das Tierbefreiungs-Aktionsbündnis zu den Krisenprotesten in Frankfurt ruft dazu auf, die Krisenproteste nicht an sich vorbei ziehen zu lassen und mobilisiert mit einem eigenem Aufruf ebenfalls zur Beteiligung an den Aktionstagen. Hintergrund der Mobilisierung zu den Protesten sind nicht zuletzt die vergangenen Debatten darüber, wie gesellschaftskritische Ansprüche in die Praxis der Tierbefreiungsbewegung übertragen werden können und die Forderungen nach einer stärkeren Zusammenarbeit mit progressiven sozialen und politischen Bewegungen.

Daher werden Tierbefreiungsgruppen aufgerufen, sich an der Großdemonstration ebenso zu beteiligen, wie an der Besetzung öffentlicher Plätze und der Blockade des Bankenviertels. Nicht nur um ein Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen der neoliberalen Krisenpolitik zu setzen, sondern auch um die entstehenden Räume für Diskussionen mit anderen politischen Bewegungen zu nutzen und deutlich zu machen, dass eine Kritik an unfreien Verhältnissen nicht an der Kritik der Ausbeutung und Beherrschung von Tieren halt machen kann.

Mehr Infos: www.tierbefreiung-hamburg.org/frankfurt