
Was ist das Vegan-Café?
Das Vegan-Café ist ein monatlich stattfindender Treffpunkt der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung mit veganer Vokü. Die offene Veranstaltung findet immer am ersten Freitag im Monat um 19:30 im Infoladen Kasama statt. Das Projekt wurde im Jahr 2009 von der Tierrechtsgruppe Zürich ins Leben gerufen und geniesst seither regen Zuwachs.
Nach nunmehr zwei Jahren möchten wir unsere „Stammgäste“ und unsere zukünftigen NeubesucherInnen nochmals auf ein paar grundlegende Dinge aufmerksam machen.
Allgemeine Informationen
1. Das Vegan-Café ist KEINE(!) gastronomische Dienstleistung, sondern eine Vokü. Vokü oder Volksküche bedeutet, dass du gegen eine kleine Spende eine warme Mahlzeit von einem reichhaltigen veganen Buffet bekommst. Es bedeutet jedoch auch, dass alle Helferinnen und Helfer „unentgeltlich“ arbeiten und der Gewinn einem unterstützungswerten Projekt zukommt. Es sollte daher selbstverständlich sein, dass du dein Essen bezahlst, deinen Teller selbst abwäschst und deine leeren Getränkeflaschen an die Bar zurückbringst.
2. Alle Einnahmen (Getränke und Essen) gehen als Solibeiträge an den Infoladen Kasama.
3. Das Vegan-Café ist rauchfrei. Du darfst gerne vor der Tür rauchen, benutze aber bitte die Aschenbecher.
4. Wenn du einen Flyer auflegen willst, frag uns bitte vorher.
Was ist das Kasama, bzw. ein Infoladen?
(Aus dem Kasama-Flyer)
Der Infoladen Kasama ist ein selbstverwalteter Treffpunkt, Informationsort, Diskussionsraum, Gelegenheit für einen guten Kaffee und vieles mehr- für an Umwälzungen Interessierte und für AktivistInnen aus der radikalen Linken. Wir tun unser Möglichstes, damit es nicht so bleibt, wie es ist und fordern weiterhin das Unmögliche.
Wir verstehen uns als Teil einer basispolitischen Bewegung. Eigene Infrastrukturen, Medien und Archive ermöglichen Vernetzung, Information und eine andere Sicht auf die Welt. Sie erlauben es uns, Bezüge zum politischen Geschehen, zu anderen Bewegungen sowie zu unserer eigenen Geschichte herzustellen. Mit dem Kasama wollen wir Raum bieten für lebendige und kritische Auseinandersetzungen. Einen Ort, wo emanzipatives Denken und Handeln entwickelt und weitergegeben werden können und wo verschiedene Meinungen aus dem linken ausserparlamentarischen und feministischen Spektrum Platz haben, sich aber auch gegenseitig herausfordern.
Der Infoladen ist fast täglich geöffnet und bietet die Möglichkeit, sich mit vielfältigem, Informationsmaterial einzudecken. Das umfangreiche Angebot an Büchern, Zeitschriften, Broschüren, Texten und Flugblättern ermöglicht eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen. Zudem bietet das Kasama Infrastruktur(Sitzungsraum, Internet etc.)für politische Gruppen, die zu verschiedenen Themen aktiv sind. Im Untergeschoss befindet sich das Widerstandsarchiv.
In unregelmässigen Abständen finden Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Lesungen oder Informations-und Diskussionsrunden statt. Die Themen reichen von Flüchtlingspolitik und Antifaschismus über Feminismus, Gender und Queer, Stadtentwicklung und Subkultur zu sozialen Kämpfen, Krieg, Globalisierung und internationaler Solidarität. Immer wieder entstehen aus solchen Veranstaltungen heraus Gruppen, die zu aktuellen Ereignissen und Diskussionen Stellung beziehen.
Was ist eine Vokü, welche Gedanken stehen dahinter?
Voküs oder Volxküchen sind Orte, an denen warme Mahlzeiten (oft vegetarisch oder vegan) für wenig oder kein Geld angeboten werden, so dass es sich möglichst alle Menschen, egal wieviel sie besitzen, leisten können (ähnlich Suppenküchen). Meistens finden diese in linken Projekten oder bei verschiedenen Veranstaltungen statt. Bei den meisten Voküs ist es auch für Menschen, die überhaupt kein Geld haben, möglich eine Mahlzeit umsonst zu bekommen. Teilweise kann mensch auch selbst bestimmen, wieviel er bezahlen will.
Wie kann ich mich einbringen?
Da gibt es drei Möglichkeiten:
1. Wenn du uns beim rüsten und kochen helfen willst, dann schau vor dem Vegan-Café ab 17:30 im Kasama vorbei.
2. Dir ist dies zu wenig und du würdest auch gerne bei der Planung dabei sein? Dann trage dich in die an jedem Vegan-Café aufliegende HelferInnen-Liste ein oder schreib uns einfach eine E-Mail an trgzh@immerda.ch.
3. Selbstverständlich freuen wir uns auch über spontane Mithilfe am Abend wie etwa Unterstützung beim Abwasch.

